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Förderverein

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2013

 

 TTVSA-Sommercamp 2013

 

1. Sommercamp in Osterburg war voller Erfolg!

Als andere bereits auf der faulen Haut lagen und die Ferien genossen, nutzen 20 Kinder und Jugendliche die Chance am 1. Sommercamp teilzunehmen. Dies wurde in Zusammenarbeit und Auftrag des Vereins zur Förderung des Tischtennissportes im Land Sachsen-Anhalt e.V. durchgeführt.

Am Montag den 15.07.2013 kamen alle 20 Teilnehmer an der Landesportschule in Osterburg an. Nachdem die Zimmeraufteilung und das erste Mittagessen erledigt waren, begann der Lehrgang. Natürlich mit einer Eingangsbesprechung in der die Ziele des Lehrgangs, sowie die Verhaltensregeln besprochen wurden. Das Trainerteam, Günter Spott, Wolfgang Schleiff und Ingo John, stellte sich kurz vor und schon ging es zur ersten Trainingseinheit.

 
Diese stand unter dem Motto „in der Ruhe liegt die Kraft“. Weitere 10 Mottos bzw. Trainingseinheiten sollten noch folgen, aber dazu später mehr. Zunächst wurde gemeinsam aufgebaut und sich bei der Erwärmung spielerisch kennengelernt. Als es nun zu der Frage kam was sich denn als Trainingsziel hinter dem Motto verbirgt, war zunächst einmal schweigen angesagt. Schnell wurde dann aber erarbeitet worum es gehen soll. Kontrolliert und langsam spielen mit entsprechender Beinarbeit und hoher Aufmerksamkeit auf den Balltreffpunkt vor dem Körper und über dem Tisch, was zusammengebracht dann auch eine gute Platzierung ergeben sollte. Gesagt, getan…1,5h geackert und zum Abschluss ein kleiner Wettkampf, um die Spielpaarungen für das nächste Training auszuspielen. Im Anschluss war aber noch lange nicht Schluss. Da sich die Teilnehmer ja nicht im Wellnessurlaub befanden, lud sie Ingo zu einer „gemütlichen“ Laufeinheit ein, der sich gern alle anschlossen ;-)

 
Das Motto der Abendeinheit sagt glaube ich alles… „flinke Füße“ …hier stand die Beinarbeit im Mittelpunkt, von Schnelligkeit bis Beinarbeitstechniken am Tisch. Dies förderte viel Schweiß zu Tage und sorgte für guten Schlaf.

Flinke Füße.jpg

Am Dienstag ging es früh in die Halle, was sich auch an den Temperaturen wohlwollend bemerkbar machte und auch für das Motto „schießt du noch oder spin(n)st du schon!?“ nur gut sein konnte. Natürlich sollte in der Einheit sich alles auf den Vorhandtopspin beziehen, welcher die Waffe überhaupt ist bzw. sein soll. Nach einem kleinen Theorieteil von Herrn Spott ging es dann auch an die Tische und es wurde „gesponnen“ was das Zeug hält. Aufgrund der angesprochenen Temperaturen und der noch zur Verfügung stehenden Zeit bis zum Mittagessen wurde im Anschluss der Trainingseinheit die Schwimmhalle gern genutzt. Am Nachmittag wurde sich dann „Mr. Rückhand“ gewidmet, da die meisten doch nicht so schnell sind den ganzen Tisch mit der Vorhand abzudecken. Zum Abschluss jeder Einheit gab es einen Wettkampf, den wir nach der ersten Runde in fünf 4er Gruppen einteilten und dort jeder gegen jeden spielte. Somit gab es dann je 2 Aufsteiger und Absteiger sowie immer neue Trainingspaarungen. In der Abendeinheit wurde an „Tischvariationen“ die Geschicklichkeit und das Ballgefühl erprobt.

 
Der Mittwoch begann nach dem Frühstück mit einer weiteren Laufeinheit, um die konditionellen Fähigkeiten auszubauen. Nachdem die Handballer die Halle geräumt hatten wurden die Tische aufgebaut, um sich dem Motto „Der Aufschlag“ zu widmen. Auch hier gab es zunächst einen kleinen theoretischen Blick auf den Aufschlag bevor sich jeder auf seinen eigenen Aufschlag am Tisch konzentrierte. Dieser wurde im Anschluss in typische Spielsituation eingebaut und weiter geübt. Hier und da eine Aufschlagvariation als Überraschung dazu, gefolgt von dem Auf- und Abstiegswettkampf und schon war die nächste Trainingseinheit vorbei. Die Nachmittagseinheit hieß „Schnitzel und Banane zum Nachtisch“ und warf einige Fragen auf, was da wohl mit gemeint ist. Damit waren natürlich Rückschläge gemeint, mit denen die am Vormittag geübten Aufschläge aggressiv beantwortet werden können. Zunächst wurden diese seitlich auszuführenden Rückschläge separat geübt, bevor sie dann mit dem Partner in einer richtigen Aufschlag / Rückschlagsituation probiert und geübt wurden. Erstaunlich für die Trainer war, wie schnell und gut diese Rückschlagvariation von den Teilnehmern erlernt und erfolgreich angewendet wurde, war sie doch für die meisten völlig neu und in ihrer Ausführung auch deutlich anders als ein normaler Schupf oder Flip. Banane.jpg
 

In der Abendeinheit merkte man dann schon einen gewissen Leistungsabfall, da die meisten so viel Training am Stück nicht gewohnt sind und sich der Muskelkater auch schon bemerkbar machte. Dennoch wandten sich alle dem Motto „Das Blockmonster“ zu und übten wie man seinen Gegner mit einem einfachen Block ins Leere laufen lässt oder wie man den besten VH-Topspin seines Gegners mit einem Spinblock genauso schnell und mit Rotation wieder zurückblockt. Ein kleines Schmankerl hatte dann Ingo noch in der Hinterhand. Einen Testkoffer mit 5 Hölzern und 10 Belägen aus dem neuen Sortiment von Schöler & Micke (Andro). Die Teilnehmer konnten sich nach der Analyse ihres Schlägers einen „Wunschschläger“ auswählen und diesen probieren. Denn, ganz ehrlich, mit dem richtigen Schläger kann man schon ein paar Prozent aus seinem Spiel herausholen und die Sommerpause ist genau der richtige Zeitpunkt, um den Schläger auf den Prüfstand zu stellen. Zwei Spieler aus Diesdorf hatten dann immer noch nicht genug und forderten das Trainerduo Wolfgang Schleiff und Ingo John zu einem Zweiermannschafts-vergleich heraus. Da die Trainer doch noch etwas frischer waren ging der Sieg knapp mit 3:2 an Schleiff und John. Dennoch zeigten die beiden Schüler noch sehr ansprechende Leistungen.

 
Alles Anders“ hieß das Motto am Donnerstagmorgen und Stand voll im Zeichen von Koordination sowie differentiellem Training. Unter anderem wurde z.B. beidhändig gespielt, ein PingPong Block gefolgt von einem normalen Block geübt oder versucht die eingedellten und verspringenden Bälle ordnungsgemäß wieder auf den Tisch zu bekommen. Im Anschluss an die Trainingseinheit teilte sich die Gruppe. Die einen kühlten sich im Schwimmbad ab und die anderen genossen die Sonne auf dem Beachvolleyballplatz und zeigten, dass sie nicht nur Tischtennisspielen können. Am Nachmittag beim „High Noon“ wollten wir beim Abschlusswettkampf die besten Spieler/innen herausfinden. Zunächst wurde in vier 5er Gruppen im System „Jeder gegen Jeden“ gespielt und die besten 3 zogen dann in die Endrunde ein. Die 4. und 5. platzierten spielten in der Trostrunde ihren Sieger aus. Den ersten Platz belegte Robert Richter (Diesdorf) vor Paul Hedenius (Wanzleben) und Lukas Landesi (Diesdorf). In der Trostrunde konnte sich Leon Wedekind (Halle) vor Hannes Feuersenger (Schönebeck) und Markus Hänecke (Haldensleben) durchsetzen. Für alle gab es einen gleichwertigen Preis denn irgendwie waren sie alle Gewinner dieser Woche. Am Abend ließen wir bei einer Kegelrunde die Woche ausklingen.

 
Um wenigstens einmal in der Woche ausschlafen zu können, wurde die Laufeinheit am Freitagmorgen gestrichen. So konnten allen gemütlich zum Frühstück und im Anschluss ihre Zimmer räumen. In der letzten Trainingseinheit wurde sich dem Thema „Doppelt besser“ gewidmet. In dem es natürlich um das Doppel ging. Auch hier gab es wieder viel zu lernen und für die meisten war es auch fast alles neu. Laufwege, Linkshänder und Rechtshänderkombination, Platzierung des Balles für meinen Doppelpartner und vieles mehr. Also versuchten wir, uns auf die wichtigsten Aspekte des Doppelspielens zu konzentrieren -> wo spiele ich den Ball hin und wo muss ich hinlaufen. Zum Abschluss dann noch ein kleines Doppelturnier und die letzte Einheit der Woche war geschafft. Nun musste noch alles wieder abgebaut und verstaut werden bevor es zum Mittag ging.

Gruppe.jpg 
 
Eine Abschlussbesprechung durfte natürlich auch nicht fehlen. Das Trainerteam bedankte sich für die gezeigten Leistungen und kann sich vorstellen im nächsten Jahr wieder ein Sommercamp durchzuführen. Von den Teilnehmern gab es dann auch noch ein (anonymes) Feedback zu dem Sommercamp welches sehr positiv ausfiel. Danke an alle und bis zum nächsten Mal.